7 Jahre Gasthof Fohlenhof in der Punzau

ML24:
Lieber Christian, seit bereits 7 Jahren schwingst du gemeinsam mit deiner Frau Birgit hier im Gasthof Fohlenhof in der Punzau das Zepter, bzw. den Kochlöffel. Du bist ja nicht nur Koch und Wirt, sondern wahrscheinlich - wie am Lande so üblich - auch ein Treffpunkt für Jung und Alt in der Gegend. Möchtest du uns ein kleines Resümee der letzten Jahre geben?

Christian:
Wir haben den Fohlenhof Mitte Dezember 2012 gepachtet - mit ausschlaggebend dafür war auch der gut eingeführte Campingplatz - Camp Mondseeland - von der Familie Wiedlroither, der von Herta Wiedlroither geleitet wird. Im Dezember ist natürlich keine Camping Saison - und so haben wir mit viel Engagement gestartet und uns den regionalen Gästen, den „Einheimischen“ wie wir sagen, gewidmet. Unsere Idee war mit viel Abwechslung und Regionalität zu punkten. So sind unsere „Schmankerltage“ entstanden. Wir besinnen uns da auf die traditionelle österreichische Küche mit Gerichten die nicht mehr so häufig auf Wirtshauskarten zu finden sind. Saftige Rindsbackerln zum Beispiel, aber auch Ragouts in der Wildzeit oder seltenere Stücke vom heimischen Rind. Bei uns sind aber auch von Anfang an Vegetarier nie zu kurz gekommen, unser Kürbistascherl oder Spinatknödel haben große Fans unter unseren Gästen.

Wir sind recht stolz darauf dass wir einen bunten Mix von Jung bis Alt, auch aus der Nachbarschaft, und auch viele Vereine und Stammtische zu unseren Stammgästen zählen können. Ich denke das macht ein Wirtshaus auch aus. Mittlerweile wurde auch der Campingplatz vergrößert und so können wir uns den ganzen Sommer auch über internationale Gäste und regen Zulauf freuen. Mit verantwortlich dafür ist sicherlich auch unser Koch Christian Maier, der unsere Gäste mit einer Kombination aus traditioneller und moderner Küche verwöhnt und schon seit drei Jahren unser Team ungemein bereichert und unterstützt.

GasthofFohlenhofMondsee7a

 

ML24:
Immer wieder hört man vom „Wirte sterben“. Wie siehst du das?

Christian:
Leider ist die Situation für Gastronomen aufgrund der vielen Bürokratie (Allergene / Registrierkassen usw.) und dem nicht immer so leicht zu findenden Personal nicht leichter geworden. Man muss diesen Beruf schon mit viel Leidenschaft betreiben. Wichtig für zufriedene Gäste sind natürlich hochwertige Zutaten, Abwechslung auf der Karte - und das Essen muß einfach schmecken. Es braucht sicher auch eine gegenseitige Wertschätzung zwischen Gast und Wirtschaft - um eine optimale Basis für eine „Wirtskultur“ zu bieten. Natürlich ist auch ein gutes Team im Service ein nicht zu unterschätzender Teil für Gast und Wirt. Hier bin ich sehr froh über die Unterstützung meiner Frau Birgit und auch Ihrer Tochter Maria - die auch unsere Aushilfen koordinieren - und den Laden super „schupfen“.


gruss aus der kueche2
ML24:
Was steht in nächster Zeit am Fohlenhof so am Programm?

Christian:
Das nächste Highlight im Programm sind definitiv die Wildwochen, mit diesen starten wir am Donnerstag den 17. Oktober bis zum 27. Oktober. Ein rechter Glücksfall ist, dass unser Koch auch ein leidenschaftlicher Jäger ist - ein Garant für außerordentlich frisches und regionales Fleisch. Das Wild, konkret: Reh, Hirsch und Wildschwein, kommt praktisch direkt vom Wald auf den Teller.

Natürlich vergessen wir auch in den Wildwochen nicht auf jenen unter uns, die sich vegetarisch ernähren möchten und für Gäste die keinen Faible für’s Wild haben gibt es auch andere Gerichte.

Vom 7.11. bis 10.11. dreht sich dann bei uns alles um das Ganserl. Im Anschluss vom 11. bis zum 28.11. gönnen wir uns eine kleine Auszeit damit wir für die anstehenden Weihnachtsfeiern und dem Galamenü zu Silvester wieder fit sind. Größere Gruppen bitten wir, besonders an diesen Tagen, rechtzeitig zu reservieren, um ein gemütliches Zusammensitzen zu gewährleisten.

Im neuen Jahr sind wir dann nochmals auf Betriebsurlaub - und starten 2020 ab dem 25. Jänner mit unseren beliebten Knödelwochen.

ML24:
Danke für das Interview.

Christian:
Bitte gerne.

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FDW KW 42/43/44: Soll die „neue Lorenzer Linde“ am gleichen Platz eingepflanzt werden?
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