Die letzten zwei Ordensschwestern

Mondsee. Was 1870 begann wurde nach 150 Jahren vor wenigen Tagen im „Kloster Mondsee“ beendet.

Im Rahmen einer Hl. Messe und einer kleinen Feier wurden im Klostergarten die letzten beiden Franziskanerinnen aus ihrem bisherigen Wirkungsort verabschiedet.

Begonnen hat der Orden der Franziskanerinnen von Vöcklabruck im Mondseeland am 29.August 1870 mit der Eröffnung einer Kleinkinderbewahranstalt, der Privat-Mädchenschule (VS) und einem weiteren damaligen Schultyp, der sich Industrieschule nannte.

Nach dem zweiten Weltkrieg wirkten noch 13 Schwestern in Mondsee. Der schwache Ordensnachwuchs bedingte in den folgenden Jahren die Auflassung der Schulführung durch den Orden (bis 2000 „Schulschwestern von Vöcklabruck“ genannt), der Kindergarten blieb.

Zum Abschied von Schwester (Sr.) Geranda Checkovic (seit 2001 in Mondsee) und Sr. Gemma Wellinger (seit 2011) war auch Angelika Garstenauer, die Generaloberin erschienen, die sich bei den Mondseegemeinden und der Bevölkerung für die langjährige Unterstützung bedankte. Die Generaloberin wurde begleitet von Sr. Johanna Dr. Pobitzer, der Generalsekretärin und Generalökonomin der Franziskanerinnen.

Große Wertschätzung der Pfarre in all den Jahren gab es für die letzten Klosterschwestern auch von Pfarrer Dr. Ernst Wageneder und der gesamten Pfarrbevölkerung. Bürgermeister Josef Wendtner (Mondsee) ging in seinen Worten auf die hervorragende Arbeit des Ordens im Mondseeland ein.

Der mitfeiernde Klerus: Pfarrer in Ruhe Josef Aichriedler, Richard Uche Ozoude (Kaplan), Johann Feiyan XU(neuer Kaplan) und die Bürgermeister Andreas Hammerl, Alois Daxinger und Bürgermeister a.D. Kommerzialrat DI Otto Mierl.

RH

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