Die Lange Nacht der Forschung in Mondsee

Die 1. Lange Nacht der Forschung 2018 in Mondsee war ein cityfoto download Mondsee Forschungsinstitut035absoluter und zugleich völlig unerwarteter Erfolg. Die tolle Kooperation des Forschungsinstitutes für Limnologie und dem Technologiezentrum Mondseeland lockte so viele Besucher*innen an, dass man in den Veranstaltungsräumlichkeiten, kaum noch durch kam. Die für’s Mondseeland zuständige Organisatorin Michaela Ellmauer ist heute noch baff. „Der Andrang war einfach nur unglaublich. Zugleich war es unfassbar schön die Begeisterung der großen und kleinen Besucher*innen mit anzusehen.“



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Sie selbst hat noch dieses begeisternde Strahlen in den Augen, wenn sie von den Reaktionen der Kinder auf den damals präsentierten Humanoidroboter „Pepper“ (s. links) erzählt, der die Gestik und Mimik seines Gegenübers lesen und entsprechend reagieren konnte. „Die Besucher*innen waren so begeistert von Pepper, das war echt toll mitanzusehen.“

Am 20.Mai 2022 findet die Lange Nacht der Forschung nun erneut in Mondsee statt - natürlich in deutlich größerer Form. „2018 waren die Ausstellungsstandorte begrenzt auf das Forschungsinstitut für Limnologie, das Pfahlbau- und Klostermuseum, die BWT und den Reinhaltungsverband Mondsee Irrsee. Für heuer wollten wir vom Technologiezentrum aber auch einzelnen Firmen, Vereinen und Institutionen den Platz und die Möglichkeit bieten ihre Forschungen und Experimente zu präsentieren, weshalb wir selbst als Location mit dabei sind.“, berichtet Michaela stolz. 2022 ebenfalls zum ersten Mal mit dabei ist die Franztaler Heimatstube, deren Führungen sicherlich auch eine Besonderheit dieser Forschungsnacht sein werden.

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Schwerpunkt im Forschungsinstitut für Limnologie ist klarerweise die (Unter-)Wasserwelt.
„Hier dürfen sich die Besucher*innen auf das Sezieren und Erkunden von Fischen freuen. Die HBLA Ursprung präsentiert einen selbstkreierten Algenreaktor der HBLA Ursprung und zudem gibt’s spannende Infos zum Klimawandel in Gewässern.“, erklärt die Mondsee-Organisatorin. 
Wasser ist auch das Hauptthema der BWT Mondsee, wo es in 9 interessanten Stationen und somit in 9 verschiedenen Aspekten präsentiert wird. Apropos Wasser: der Reinhaltungsverband Mondsee Irrsee gewährt bei der LNF per Führung einen spannenden Einblick in die Entsorgung unseres Abwassers.

oldtimerDas Technozentrum wiederum widmet sich den Themen Technik, Mobilität und Klimawandel. „Neben spannenden Klima-Podiumsdiskussionen und dem Vortrag des „Klimamönches“ (OÖN-Redakteur Edmund Brandner) muss ich ja gestehen, dass ich mich schon extrem auf den Oldtimer freue, der von Benzinbetrieb auf Elektroauto umgebaut wurde, um zu zeigen, dass so eine Aufrüstung durchaus machbar ist.“, berichtet uns Michaela vorfreudig.

Roboter Pepper wird es zwar heuer nicht geben, dafür aber einen Roboterarm, der binnen Sekunden mit Hilfe einer 2D/3D Vision-Kamera Gesichtszüge erkennt und robominds roboarmPortraits auf ein Blatt Papier zeichnet. Für Spaß, Forschung und Spannung ist also definitiv gesorgt, gleichzeitig wird aber auch dem Thema Alter bzw. Altwerden ein großer Bereich gewidmet.

„Bei uns im Haus bietet die Station „Eintauchen in die Welt der Demenz“ allen Besucher*innen die Möglichkeit selbst nachzuempfinden wie eine Person mit Demenz die Welt erlebt. Ein jede*r Besucher*in kann per Spezialanzug die Beweglichkeit und Agilität eines alten Menschen nachempfinden.“, berichtet Michaela - selbst ganz begeistert, was das Programm heuer alles so bietet.

Um auch bald startende Projekte der Region vorab testen zu können, wurde kurzerhand das „Postbus Shuttle“ als zusätzlicher Fahrdienst zu den kostenlosen Transferbussen zwischen den einzelnen Standorten eingebaut. cityfoto download Mondsee BWT011„Bei der LNF 2022 braucht wirklich niemand nach Parkplätzen an den einzelnen Standorten Ausschau halten, sondern kann sich ganz entspannt und stressfrei zwischen den LNF-Standorten hin und her chauffieren lassen.“, lacht die LNF-Mondsee-Koordinatorin und zeigt uns den extra dafür erstellten Busplan. (Klick zum Downloaden) „Während der Postbus-Shuttle individuell und zusätzlich per App bestellt werden kann, sind die Fahrzeiten der Transferbusse genau so festgelegt, dass man nach seinen Erkundungstouren in den einzelnen Ausstellungsorten auch wieder abgeholt wird und die Besucher*innen sich gut alles anschauen können.“

Apropos „alles anschauen können“: Das könnte bei der Menge an Angeboten tatsächlich etwas schwierig werden. „Heuer gibt es wirklich so viele interessante Vorträge und spannende Führungen, dass man sich doch genau überlegen sollte, was man sehen oder anhören will.“, gibt Michaela Ellmauer als Ratschlag. Hilfe bietet hier sicherlich das detaillierte Programm für die LNF in der Mondseeland-Region. Damit ist jede*r gewappnet für diese spannende Nacht und kann sich seine persönlichen Highlights bereits vorab rauspicken und koordinieren.

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