Vortrag zur Mondseer Unterwasser-Ausgrabung

Vortrag zur Mondseer Unterwasser-Ausgrabung

Der Heimatbund Mondseeland lädt am 07. Juni 2018 ins Bauernmuseum. Dort wird Henrik Pohl vom Kuratorium Pfahlbauten ab 19.30Uhr über die ersten Ergebnisse der Unterwasserausgrabung in Mooswinkel berichten.

„Wir freuen uns sehr, so zeitnah die ersten Ergebnisse der neuen Ausgrabung bei uns präsentieren zu können“, berichtet Johannes Pfeffer vom Verein Heimatbund Mondseeland, der den Vortrag organisiert. Seit Anfang Mai hatte Forschungstaucher Henrik Pohl mit seinem Team im Rahmen des Forschungsprojektes „Zeitensprung“ in Mooswinkel gegraben. Auch wenn eine umfassende Einschätzung erst nach weiteren Analysen möglich sein wird, will Pohl den Menschen in der Region seine erste Einschätzung nicht vorenthalten. „Eine zeitnahe Einbindung der Öffentlichkeit in die Forschungen ist der Projektleitung, aber auch mir selbst sehr wichtig“, erklärt der Grabungsleiter, der zuvor bereits zwei Siedlungen im Attersee genauer unter die Lupe genommen hatte.

Dass die Forschungen im Projekt „Zeitensprung“ begleitet werden von Ausstellungen und Vorträgen ist kein Zufall. „In unserer Arbeit mit dem UNESCO-Welterbe der Pfahlbauten sind wir verpflichtet, den Menschen Anteil zu geben und das entspricht auch generell der Arbeitsweise in unserem Team“, erklärt Cyril Dworsky, der mit dem Management der österreichischen UNESCO-Pfahlbauten betraut ist und gemeinsam mit Jutta Leskovar das Forschungsprojekt „Zeitensprung“ leitet.

Die Erkenntnisse, die in diesem Projekt gewonnen werden, sollen in die für 2027 geplante oberösterreichische Landesausstellung zum Thema „Pfahlbauten“ einfließen.



Hintergrundinformationen

Das Forschungsprojekt „Zeitensprung“ wird finanziert vom Land Oberösterreich. Die Projektleitung haben Jutta Leskovar vom Oberösterreichischen Landesmuseum und Cyril Dworsky vom Kuratorium Pfahlbauten inne. Das Projekt ist Teil einer großen Forschungsinitiative zum Thema „Pfahlbauten“, die durch die Aufnahme von 111 Pfahlbau-Siedlungen in das UNESCO-Welterbe „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ angeregt wurde.

Der Heimatbund Mondseeland besteht seit rund 70 Jahren. Er verwaltet das Museum Mondsee, zu welchem neben dem Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus u nd dem Salzkammergut-Lokalbahnmuseum auch das einzige Pfahlbau-Museum Österreichs gehört. Dieses verfügt über eine einzigartige Sammlung an Pfahlbau-Fundstücken. Das Pfahlbau- und Kloster-Museum Mondsee präsentiert sich auf ca. 1.300m² in den ehemaligen Klosterräumen der Basilika St. Michael.

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FDW KW 29/30/31-2019: Im Mondseeland soll es in Zukunft eine „Freilauf-Zone“ für Hunde geben - grobe Kostenschätzung 100.000 € (nähere Infos siehe Bericht). Wir würden gerne den Bedarf erheben.
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