Vom Single zur gelingenden Partnerschaft

Vom Single zur gelingenden Partnerschaft

Rund zwei Millionen Singles leben in Österreich. Ein Teil davon glücklich und zufrieden, ein Teil davon aber wünscht sich sehnlichst einen Partner oder eine Partnerin. 

Singlebörsen und Datingplattformen schießen wie Schwammerl aus dem Boden, eigentlich sollte es ein Leichtes sein, den oder die „Richtige“ zu finden und dennoch will es bei vielen Menschen einfach nicht klappen.

Natürlich kann man jetzt sagen, es laufen aber auch genug Idioten herum und gerade die Anonymität des Internets macht es denjenigen natürlich leicht, aber so einfach ist es nicht: Wenn sich trotz aller Bemühungen kein Partner, keine Partnerin findet, sich eine Enttäuschung an die andere reiht, ist es meist an der Zeit, sich Gedanken über sich selbst zu machen und darüber, was man selbst dazu beiträgt. Das mag jetzt vielleicht Entrüstung bei manchen hervorrufen, aber es ist nun einmal so.

Die Liebesbeziehung ist Spiel- und Tummelplatz für die eigenen Muster aus früherer Kindheit, Ängste und Blockaden: Die erste Paarbeziehung, die wir kennenlernen, ist die der eigenen Eltern oder der Großeltern. Daraus formt sich ein erstes Bild davon, wie Beziehung aussieht. Und selbst, wenn wir uns sagen „so will ich es auf gar keinen Fall“ nehmen wir doch Überzeugungen daraus mit, die uns womöglich schaden.

Ich erkläre es oft so: Ein Mensch mit einer ganz besonderen Geschichte trifft auf einen anderen Menschen mit einer ganz besonderen Geschichte – und um diese beiden „passend zu machen“, bedarf es manchmal hinter die Fassade zu schauen, eigene Ängste zu hinterfragen und zu überwinden.
Ein weiteres Hindernis bei der Suche kann es sein, dass wir oft gar nicht genau wissen, was wir von „ihm“ oder „ihr“ erwarten. Niemand geht beim Autokauf zum Händler und sagt „ich will ein rotes“, sondern überlegt sich zuvor, wozu das Auto gebraucht wird, wie es eingesetzt werden soll, damit es möglichst gut zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Und dann kommt noch dazu, dass wir manchmal resistent bei der Auswahl der Partner oder der Partnerin sind. Schon mehrmals sind wir womöglich mit einem bestimmten Typ Mensch auf die Nase gefallen und trotzdem zieht uns genau dieser wieder an. Hier gilt es zu hinterfragen, warum das so ist.

Man sieht also: Es kann sein, dass nicht die mangelnde Auswahl Schuld daran ist, dass sich kein passendes Gegenstück findet, sondern man selbst zu einem Teil dazu beiträgt, völlig unbewusst natürlich, sondern gesteuert von tiefsitzenden Mustern oder Ängsten.
Wenn du bemerkst, dass es immer wieder an einem bestimmten Punkt hakt, dass du vielleicht über ein erstes Kennenlernen nicht hinauskommst, oder eine beginnende Beziehung wieder und wieder im Sande verläuft, kann das ein Hinweis sein, deine Wünsche, Erwartungen und Überzeugungen zu hinterfragen, vielleicht auch mit Hilfe von außen.

Wenn du gerne deinen hinderlichen Mustern in kleiner Runde auf die Spur kommen möchtest, melde dich gerne für meinen Workshop am 20. Jänner an: Vom Single zur gelingenden Partnerschaft

Ich freu mich auf deine Anmeldung!
Birgit Gschwandtner

Psychosoziale Beratung
Einzel- und Paarberatung
Trauerbegleitung
Stressmanagement & Burnout-Prävention
Dipl. Lebens- und Sozialberaterin

Höribachstraße 23 | 5310 Mondsee | +43 699 10135979
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Alle bisher erschienen Beiträge von Birgit findest du hier.

 

Veröffentlicht am 09.01.2024