Hotel Eichingerbauer in Mondsee - mehr als nur ein Energiepionier!

Der Eichingerbauer ist unter den Tourismusbetrieben im Mondseeland schon seit geraumer Zeit ein Energiepionier. Regionale und saisonale Produkte zu verwenden, ist im Betrieb zu einer Selbstverständlichkeit geworden – die Bachforelle selbst geangelt und die eigene kontrollierte Jagd auf dem Schafberg, diese Merkmale sprechen für den Betrieb.

Eine sparsame Ressourcennutzung wird ebenso großgeschrieben, wobei Energie, Wasser und nachhaltige Abfallwirtschaft die wesentlichen Stichworte sind. Holz aus dem hauseigenen Wald kann beispielsweise für die Hackschnitzelheizung, welche 2006 eingebaut wurde, verwendet werden. Auch bei Bauweise und -material gilt das Landhotel als Oberösterreichweiter Vorreiter, denn der gesamte Bau von 21 neuwertigen Zimmern im Jahr 2014 erfolgte zu 100 % in Holzbauweise, was ganze vier Stockwerke und sogar den Liftschacht betrifft. Alle weiteren Bauwerke wurden in massiver Ziegelbauweise (50 cm) errichtet. Dabei richtete man besonderes Augenmerk auf die vollständige Vermeidung von Plastik- oder Styroporisolierungen.

Zudem wurde am 01.01.2017 eine 30 kWp-PV-Anlage auf dem Dach der Tennishalle installiert, wodurch aktuell bisher 80.300 kWh selbst erzeugt und dadurch 40.150 kg CO2 für die Umwelt eingespart werden konnten. Der eigens erzeugte Strom wird seit 4 Jahren zum Laden eines Elektroautos genutzt. Auch 5 E-Bikes stehen für Gäste und Mitarbeiter des Hauses zur Verfügung, wodurch auch eine umweltschonende Mobilität für das Hotel einen hohen Stellenwert einnimmt.

 

PV Anlage Hotel Eichingerbauer Mondsee


Ganz besonders sind auch zwei weitere Aspekte hervorzuheben, einerseits die vollständige Umstellung auf LED-Beleuchtung, die bereits vor 10 Jahren vorgenommen wurde, sowie auch der Einbau eines sogenannten „Spannungssenkers“. Diese sehr einfache und für jeden Betrieb umsetzbare Maßnahme reduziert die Netzspannung von 230-245 auf 220 Volt, womit elektrische Geräte aufgrund der technischen Entwicklung auch auskommen und durch die geringere Spannung sogar teilweise langlebiger sind. Zu rechnen ist dabei mit Anschaffungskosten von rund 15.000 €. Dank Förderungen schnell realisiert, konnten beim Eichingerbauer auf diese Weise 8-10 % Strom eingespart werden.

Um interessierten Betrieben aus allen Branchen, die im Mondseeland beheimatet sind, die umgesetzten Maßnahmen im Hotel näherbringen zu können, wurde direkt im Hotel ein sogenanntes Energiefrühstück in Kooperation mit der Klima- und Energiemodellregion Mondseeland organisiert. Dazu konnte der Energiesparverband OÖ als kompetenter Partner gewonnen werden, um BesucherInnen auf Expertenebene zu informieren und zu beraten. Die Veranstaltung fand großen Anklang, nicht zuletzt auch deshalb, weil wertvolle und jahrelange Erfahrungen der Familie Sperr an andere Betriebe der Region weitergegeben werden konnten.

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FDW KW 42/43/44: Soll die „neue Lorenzer Linde“ am gleichen Platz eingepflanzt werden?
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