ML24 im Interview mit der Frauen:Fachakademie

Die Frauen:Fachakademie ist eine äußerst renomierte Institution unseres Landes, deren Seminare im Schloß Mondsee ein jedes Jahr wieder zahlreich besucht werden. Wir durften die Akademieleiterin, Kons. Mag. Brigitte Maria Gruber, zum Interview treffen und sprachen mit ihr über die erfolgreiche Vergangenheit und die vielversprechende Zukunft der Akademie.

ML24: Die Frauen:Fachakademie hat sich in den vergangenen 13 Jahren einen Namen gemacht! Für all’ jene die jetzt aber doch zum ersten Mal von euch hören: Was genau ist bzw macht die Frauen:Fachakademie?


Brigitte Gruber: Seit 2005 stärken wir Frauen in der Persönlichkeitsentwicklung - durch Seminare, Lehrgänge, Mentoringprogramme, Networking und Einzelcoaching. Unsere Seminare finden im herrlichen Ambiente des Schloss Mondsee statt. Das Besondere: Als österreichweit zertifiziertes Erwachsenenbildungsinstitut können unsere Teilnehmerinnen für die Seminare Förderungen durch das Bildungskonto erhalten!

ML24: Neben Seminaren, Lehrgängen und Networking gibt es bei euch auch das Angebot eines Mentorings. Was genau darf man darunter verstehen?

B.G.: Bei unseren Mentoringprogrammen begleitet eine erfahrene Person aus Wirtschaft, Gesellschaft oder Politik, die sogenannte Mentorin, eine Frau acht Monate lang bei ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Egal ob Angestellte, Wiedereinsteigerin oder Jungunternehmerin, jede Frau ist willkommen und wird ganz individuell beraten. Die Mentorin steht als Sparring-Partnerin und Ratgeberin zur Seite. Da ist jede Frage erlaubt und gewünscht. Und nach acht Monaten werden Sie staunen, wie gestärkt die Frauen aus dem Programm gehen! Bisher haben insgesamt fast 100 Frauen aus OÖ und Salzburg davon profitiert.

ML24: Vor kurzem konnte man auf ML24 von der bereits 2. Zertifikatsverleihung eures preisgekrönten Mentoringprogramms lesen. Woraus besteht das geförderte EU-LEADER-Projekt ‚Frauen bewegen!‘?

B.G.: Es geht in erster Linie darum, die Frauen in der Region sichtbar zu machen und ihre schlummernden Potenziale freizulegen. Frauen sollten sich viel mehr mit ihrem Wissen und Können einbringen. In Vereinen, in gesellschaftlichen Belangen, in der Politik. Überall sollten Frauen UND Männer gemeinsam gestalten. Und zwar zum Wohle aller. Heuer haben noch 13 Frauen aus der Fuschlsee-Mondsee-Region die Möglichkeit zur Teilnahme. Anmeldeschluss ist am 17. September. Je früher die Anmeldung kommt, umso besser.

ML24: Mitte September startet nun der 3. Durchgang, wer sollte sich hierfür unbedingt bewerben bzw. was ist eure Zielgruppe für dieses spezielle Mentoringprogramm?

B.G.: Jede Frau, die sich weiterentwickeln will und in der FUMO-Region wohnt kann ihre Bewerbung abgeben. Manchmal ist es nur ein kleiner Schritt, der notwendig ist, damit die weibliche Stärke sichtbar wird. Und wie gut, wenn die Frauen diesen Schritt dank einer Mentorin oder eines Mentors (auch Männer sind als Ratgeber herzlich willkommen) dann auch tatsächlich tun.

ML24: Für alle Frauen, die ein gewisses Potenzial in sich spüren, denen aber der Schritt zum Anpacken und Vorhaben-durchziehen fehlt. Habt ihr Tips oder eine Empfehlung wie man es doch schafft diesen Schritt zu wagen und sein Potenzial erfolgreich auszuschöpfen?

B.G.: Sich selber gute Fragen stellen, bringt immer weiter. Also z. B.

1. Klar werden, was will ich wirklich?

2. Wo will ich in 3 Jahren stehen?

3. Was brauche ich dazu? z.B. Weiterbildung, Kontakte, Finanzierung etc.

4. Wer kann mich auf diesem Weg begleiten und beflügeln?

5. Wer wird mich hindern?

6. Was wird mein Umfeld zu meiner Veränderung sagen.

Wenn diese Fragen geklärt sind, dann gibt das automatisch einen Schubs nach vorne. Wenn dieser Turbo noch nicht gleich startet, dann ist wenigstens ein Umdenken in Gang gesetzt. Und damit verändert sich schon was.

Ich sage auch immer: Wichtig ist nicht, was man tut, sondern vielmehr, was man damit bewirkt. In der Frauen:Fachakademie bewirken wir ganz schön viel für die Frauen. Wenn sie das denn wollen und sich selber zutrauen. Dazu braucht es immer den ersten Schritt.

Weitere Informationen auf unserer Homepage oder per Telefon unter 06232/4783.

Fotos: Herbert Rohrer

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FDW KW50/51-2018: Bis 2017 gehörte der beleuchtete Adventkranz auf der linken Alleewiese zum stimmungsvollen Bild des Mondseer Advents. Zum 1. Mal wurde er heuer nicht aufgestellt, wie finden Sie diese Veränderung?
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