Ein Praktiker dreht den Jobmarkt um

Gestartet in der Gastronomie verschlug es den heutigen Unternehmer Robert Kastner über verschiedenste Berufe (Baustellenhelfer, Festspiel-Berater und auch Bademeister) und Umwege in den Bereich der Personalvermittlung.

Durch seine gesammelten Erfahrungen in der vielfältigen Welt der Berufe kennt er eine Vielzahl an Unternehmensbereichen. „Für mich gehören Veränderungen zum Leben - denn genau genommen sind sie das einzig Beständige auf der Welt. Deshalb kommt all mein gesammeltes Knowhow bezüglich Jobs und Beziehungen zu den jeweiligen Unternehmen mehr durch meine vielen verschiedenen Berufe als durch erlernte Theorie.“

Und das obwohl wir noch immer in einer Zeit leben in der viele Robert TafelUnternehmen zwar möglichst flexible Mitarbeiter suchen, aber bei sehr bunten Lebensläufen mit vielen verschiedenen Berufen eher zurück schrecken. „Es ist diese Diskrepanz, die sich stark in der Welt der Jobsuche zeigt.“, erzählt Robert Kastner, der 2016 das Jobportal „Jobaktuell“ gründete. „Wer passt zu wirklich welchem Unternehmen und welches Unternehmen passt zu wem?“ Denn nicht derjenige, welcher 10 Jahre beim gleichen Unternehmen war, sich gut präsentiert und artikuliert ist der beste für einen Job. „Heutzutage geht es viel tiefer! Es geht mehr um das Zwischenmenschliche, die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Heutzutage darf es da ruhig menscheln.“, so der 50-jährige, der sich in diesem Spannungsfeld als Dolmetscher sieht.

jobaktuell logoGenau mit diesem Gedanken will er in seiner Jobvermittlungskarriere auch ein neues Kapitel aufschlagen. „Ich will in der Jobsuche den Spieß umdrehen: Nicht die Unternehmen stellen Jobinserate online und Suchende bewerben sich. Sondern Leute, die einen Job suchen/sich verändern wollen melden sich bei mir und ich vermittle sie an die passende Stelle, egal ob dort gerade jemand gebraucht wird oder nicht.“, grinst er.

Klingt nach keiner einfachen Angelegenheit, wobei bei Robert Kastner und seiner 23-jährigen Berufserfahrung wirklich viel Knowhow und Wissen dahintersteckt.
Durch seine lange Karriere im Bereich der Jobvermittlung und die Zusammenarbeit mit unzähligen Firmen hat der Unternehmer über 800 regionale Adressen und Kontakte in seinem Portfolio gesammelt und kann für Arbeitssuchende somit auf ein beachtliches Firmenrepertoire zurück greifen.

„Wichtig sind mir folgende 3,5 Fragen, die sich jeder Jobsuchende stellen und beantworten sollte:
1. Was kann ich?
2. Was will ich? - Zwischenfrage: Ist das auch realistisch?
3. Wer kann das brauchen?

Auf dieser Basis beginne ich gemeinsam mit meinen Klienten den für ihn passenden Job im für ihn passenden Unternehmen zu suchen.“ Am allerwichtigsten sei, seiner Meinung nach, dass der Bewerber weiß, was er will.

„John F. Kennedy prägte hier den sehr passenden Satz: „[...]Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt.“ Man kann nicht mit überzogenen Wünschen und Anforderungen daher kommen, denn den Markt ist so wie er nun mal ist. Jeder Arbeitssuchende sollte statt Robert TischAnforderungen zu stellen und auf Angebote zu warten, sich eher fragen, welche Angebote er machen kann. Welchen Vorteil kann er einem Unternehmen geben? Wie kann eine Firma von seinem Können und Wissen profitieren.“

Ungewohnt neue Ansätze - möchte man doch meinen die Arbeitswelt laufe seit Jahren nach dem immer gleichen Prinzip. Unternehmen sucht Mitarbeiter, Bewerber schicken ihre Bewerbung, werden zum Gespräch eingeladen und der Beste wird dann eingestellt.

„Ja bei vielen Unternehmen läuft es auch immer noch so ab, dieses Prinzip stößt heutzutage jedoch vermehrt an seine Grenzen. Wobei ich in diesem oftmals sehr festgefahrenen System des Arbeitsmarktes die Herausforderung sehe - dass ich den Markt nicht verändern aber ihn dennoch - und das ist es was mir unheimlichen Spaß und Freude bereitet - bestmöglich beleben und intelligentest vernetzen kann."

© ML24.sh
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