Die Pfahlbaukultur – eine innovative Steinzeit-Gesellschaft am Mondsee

Die Pfahlbaukultur – eine innovative Steinzeit-Gesellschaft am Mondsee

Vor rund 5500 Jahren entstand am Mondsee aus dem Nichts eine neue Siedlungsform der Jungsteinzeit mit umwälzenden technischen Innovationen und weitreichenden Handelsbeziehungen.

Auch in seinem neuen Buch „Menschen, Steine und Geschichte(n)“, das am 1. Mai im Oberpfälzer Bogner Verlag erscheint, widmet Alexander Binsteiner ein Kapitel der Mondseekultur.

Im Vordergrund stehen für den renommierten Wissenschaftsautor, der früher Chefgeologe im Eismann-Projekt an der Universität Innsbruck war, die entscheidenden Innovationen, welche die jungsteinzeitliche Mondseekultur bereits vor Tausenden von Jahren hervorgebracht hat.

Die Steinzeitsiedler am Mondsee beherrschten die Kupferbearbeitung in hoher Perfektion. Das Rohkupfer gewannen sie am Mitterberg im Pongau. Bekannt sind vor allem die Kupferbeile der Mondseekultur.

Die Handelsbeziehungen der Mondseeleute reichten vor 5500 Jahren von der bayerischen Altheimer Kultur bis in nach Oberitalien in die Remedello-Kultur, deren berühmtester Vertreter der Ötzi war.

Nicht zuletzt erfanden die Pfahlbauer das hochwassersichere Bauen, das gerade heute in vielen Regionen wieder aktuell werden dürfte.

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